Spritkosten für eine Fahrt berechnen

Strecke, Verbrauch und Spritpreis eingeben — und Sie sehen, was die Fahrt kostet, einmal und aufs Jahr gerechnet. Gerechnet wird in Litern je 100 Kilometer, so wie es im Fahrzeugschein steht.

Ihre Angaben

In Kilometern, einfache Strecke.

In Litern je 100 Kilometer. Nehmen Sie den Wert vom Bordcomputer oder rechnen Sie ihn aus zwei Tankfüllungen zurück — der Normverbrauch aus dem Fahrzeugschein liegt meist darunter.

€

Tagespreis Ihrer Tankstelle. Bewusst kein fester Wert — er ändert sich zu oft.

Ihr Ergebnis

Kosten je Fahrt—
Kosten je Kilometer—
Pro Woche—
Pro Monat—
Pro Jahr—
Formel
Kosten je Kilometer = Verbrauch ÷ 100 × Preis je Liter. Kosten der Fahrt = Strecke × Kosten je Kilometer, bei Hin- und Rückfahrt doppelte Strecke.

Liter je 100 Kilometer, nicht Meilen je Gallone

Diese Seite kennt weder Meilen noch Gallonen. In Deutschland steht der Verbrauch in Litern je 100 Kilometer, und die Kosten je Kilometer sind Verbrauch geteilt durch hundert, mal dem Preis je Liter.

Der Unterschied ist nicht nur die Einheit. Die angelsächsische Kennzahl mpg steigt, wenn das Auto sparsamer wird; l/100 km fällt. Deshalb sind Ersparnisse in mpg irreführend: von 20 auf 25 mpg spart deutlich mehr als von 45 auf 50, obwohl beides «fünf mehr» ist. In l/100 km ist die Rechnung linear und die Intuition stimmt wieder.

Der Verbrauch auf dem Papier ist nicht Ihrer

Im Fahrzeugschein und in jeder Anzeige steht der Normverbrauch nach WLTP. Er wird unter festgelegten Bedingungen ermittelt und ist deshalb vergleichbar — aber selten das, was hinten aus der Zapfsäule läuft.

Den eigenen Wert bekommen Sie so: einmal volltanken, Tageskilometerzähler auf null, normal fahren, wieder volltanken. Getankte Liter geteilt durch gefahrene Kilometer, mal hundert — das ist Ihr Verbrauch in l/100 km. Über zwei oder drei Tankfüllungen gemittelt ist er belastbar.

Ein eingebauter Durchschnittswert steht hier bewusst nicht. Er würde für die meisten danebenliegen, und die Zahl, um die es geht, kennen Sie besser als wir.

Was die Fahrt sonst noch kostet

Sprit ist der sichtbare Teil und selten der größte. Über ein Jahr kommen Wertverlust, Versicherung, Kfz-Steuer, Wartung, Reifen und gelegentliche Reparaturen dazu — zusammen meist mehr als der Kraftstoff.

Für die Frage «lohnt sich diese eine Fahrt mit dem Auto oder mit der Bahn» ist der Spritpreis trotzdem der richtige Maßstab: Die übrigen Kosten fallen ohnehin an, ob Sie fahren oder nicht. Für die Frage «lohnt sich das Auto überhaupt» ist er der falsche.

Wann der Verbrauch nach oben geht

Kurzstrecken mit kaltem Motor sind der größte Posten — die ersten Kilometer verbrauchen ein Vielfaches. Winter kostet zusätzlich, weil der Motor länger kalt bleibt und Heizung, Licht und Winterreifen dazukommen.

Dachbox und Fahrradträger heben den Verbrauch spürbar an, auch leer. Anhänger, Vollbeladung und Tempo jenseits der Richtgeschwindigkeit ebenso. Wer eine Urlaubsfahrt rechnet, sollte den Alltagswert deshalb nicht unverändert übernehmen.

Pendeln aufs Jahr gerechnet

Fünf Fahrten pro Woche hin und zurück ergeben bei 25 Kilometern einfacher Strecke 13 000 Kilometer im Jahr. Das Feld «Fahrten pro Woche» rechnet mit 52 Wochen; Urlaub und Homeoffice ziehen Sie am besten ab, indem Sie die Fahrten pro Woche entsprechend niedriger ansetzen.

Häufige Fragen