Rechnung nach Posten aufteilen

Für den Fall, dass nicht alle dasselbe hatten. Sie tragen ein, was geteilt wurde und was auf Sie allein entfällt — und sehen daneben, was der gleichmäßige Split gekostet hätte.

Ihre Angaben

€
€

Vorspeisen, Wasser, Wein — alles, was auf den Tisch kam und nicht einer Person zuzuordnen ist.

€

Was nur Sie hatten.

%

Null lassen, wenn jeder sein eigenes Trinkgeld gibt. Sonst folgt es Ihrem Anteil.

Ihr Ergebnis

Ihr Anteil—
Bei gleichmäßiger Teilung—
Unterschied—Positiv heißt: Sie zahlen mehr als beim gleichmäßigen Split.
Geteilte Posten je Person—
Für die anderen zusammen—
Für die anderen je Person—
Trinkgeld gesamt—
Formel
Ihr Anteil = geteilte Posten ÷ Personen + eigene Posten. Das Trinkgeld wird im Verhältnis dieses Anteils zur Gesamtrechnung zugeschlagen und nicht gleichmäßig verteilt.

Warum das Trinkgeld dem Anteil folgt

Das ist die Entscheidung, die diese Seite von einem einfachen Teiler unterscheidet. Wird nach Posten aufgeteilt, das Trinkgeld aber gleichmäßig draufgeschlagen, hebt man das Aufteilen zum Teil wieder auf.

Ein Beispiel: Vier Personen, 186 € Rechnung, davon 54 € geteilt. Wer für 28 € eigene Posten hatte, zahlt einen kleineren Anteil als jemand mit 60 €. Kämen jetzt bei zehn Prozent Trinkgeld für alle gleich 4,65 € obendrauf, verschöbe sich das Verhältnis wieder zugunsten dessen, der mehr bestellt hat.

Deshalb wird das Trinkgeld hier im Verhältnis des eigenen Anteils zur Gesamtrechnung zugeschlagen. Wer ein Drittel der Rechnung verursacht hat, trägt ein Drittel des Trinkgelds.

Geteilt und eigen sauber trennen

«Davon geteilt» ist alles, was auf den Tisch kam und niemandem allein gehört: Vorspeisen zum Teilen, Wasser, die Flasche Wein, das Brot. «Ihre eigenen Posten» ist das, was nur Sie hatten.

Der Rest der Rechnung — also alles, was weder geteilt noch Ihres war — entfällt auf die anderen. Deshalb zeigt die Seite auch, was für die übrigen zusammen bleibt und wie viel das im Schnitt je Person ist. Damit lässt sich sofort erkennen, ob die Aufteilung plausibel ist.

Der Vergleich mit dem gleichmäßigen Split

Die Zeile «Unterschied» ist die interessanteste. Sie sagt, wie viel das Aufteilen nach Posten Sie gegenüber dem simplen Teilen durch die Personenzahl kostet oder spart.

Fällt der Unterschied klein aus — ein, zwei Euro — ist der gleichmäßige Split am Tisch meist der bessere Weg. Bei zehn oder zwanzig Euro lohnt sich das Rechnen.

Das ist keine Rechenfrage, sondern eine soziale. Die Zahl hilft nur bei der Entscheidung, ab wann es sich zu diskutieren lohnt.

Wenn jeder sein eigenes Trinkgeld gibt

Beim getrennten Zahlen ist es in Deutschland verbreitet, dass jeder für sich aufrundet. Dann gehört das Trinkgeld nicht in diese Rechnung, und das Feld bleibt auf null.

Wird gemeinsam gezahlt und einer legt aus, tragen Sie den Satz ein. Für die reine Trinkgeldrechnung mit gleichmäßiger Teilung gibt es eine eigene Seite, auf der auch das Aufrunden auf volle Euro eingebaut ist.

Die Rundung geht zur nächsten Stufe

Achten Sie darauf, was das Feld tut: es sucht die nächste Stufe, nicht die nächsthöhere. Ein Anteil von 41,50 Euro wird auf fünf Euro gerundet zu 40 Euro und nicht zu 45 — Sie legen also etwas weniger hin, nicht mehr. Auf volle Euro gerundet werden daraus dagegen 42.

Das ist anders als die Rundung auf der Trinkgeldseite, die immer nach oben geht. Wollen Sie sicher nach oben, wählen Sie die Stufe, die das ergibt, oder legen Sie selbst etwas dazu.

Die Rundung betrifft ausserdem nur Ihren Anteil. Runden alle Beteiligten ihren Betrag auf, kommt in Summe etwas mehr zusammen als die Rechnung ausmacht — in der Praxis ist das genau die Absicht, aber es ist gut, es zu wissen.

Häufige Fragen