Was kostet ein Gerät an Strom?
Wattzahl, Nutzungsdauer und der Arbeitspreis in Cent je Kilowattstunde — daraus wird, was ein einzelnes Gerät im Jahr kostet. Der Standby-Verbrauch wird getrennt ausgewiesen, weil er oft die Überraschung ist.
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Der Arbeitspreis steht in Cent
Die deutsche Stromrechnung nennt zwei Zahlen: den Arbeitspreis in ct/kWh, der mit dem Verbrauch multipliziert wird, und den Grundpreis, einen festen Betrag pro Monat.
Diese Seite fragt nach dem Arbeitspreis in Cent, weil er so auf der Rechnung steht. Intern wird durch hundert geteilt — wer 35 einträgt, rechnet mit 0,35 € je Kilowattstunde.
Warum der Grundpreis hier fehlt
Die vollständige Jahresrechnung lautet Arbeitspreis × Verbrauch + Grundpreis. Für ein einzelnes Gerät gehört der Grundpreis aber nicht hinein: er fällt für den Anschluss an, ob der Kühlschrank läuft oder nicht.
Was hier steht, ist also die Frage, um die es meistens geht: was ändert sich an der Rechnung, wenn dieses Gerät läuft — und was, wenn es abgeschaltet wird.
Standby ist die Zahl, die überrascht
Ein Gerät mit 2 Watt im Standby, das den Rest des Jahres wartet, kommt auf rund 17 Kilowattstunden. Das klingt nach nichts, bis man es mit zwölf Geräten im Haushalt multipliziert.
Deshalb wird der Standby-Anteil getrennt ausgewiesen. Bei Geräten, die selten laufen, ist er regelmäßig größer als die Kosten des Betriebs selbst.
Das Typenschild nennt die Spitze
Die Wattzahl auf dem Typenschild ist die maximale Leistungsaufnahme, nicht der Durchschnitt. Ein Kühlschrank mit 100 Watt zieht diese 100 Watt nur, wenn der Kompressor läuft — und der läuft je nach Modell und Raumtemperatur einen Bruchteil der Zeit.
Für Geräte, die takten, ist der Jahresverbrauch aus dem Energielabel in kWh der bessere Ausgangspunkt als die Wattzahl.