Was kostet ein Gerät an Strom?

Wattzahl, Nutzungsdauer und der Arbeitspreis in Cent je Kilowattstunde — daraus wird, was ein einzelnes Gerät im Jahr kostet. Der Standby-Verbrauch wird getrennt ausgewiesen, weil er oft die Überraschung ist.

Ihre Angaben

In Watt. Steht meist auf dem Typenschild oder im Datenblatt.

In Watt. Auf null lassen, wenn das Gerät wirklich vom Netz getrennt wird.

In Cent je Kilowattstunde, so wie er auf Ihrer Stromrechnung steht. Der Vorgabewert ist ein Startwert, kein Durchschnitt.

Ihr Ergebnis

Kosten pro Jahr—
Pro Monat—
Pro Tag—
Pro Betriebsstunde—
Verbrauch pro Jahr—In Kilowattstunden, Standby eingerechnet.
Davon Standby—
Standby-Anteil—Wie viel der Jahreskosten auf die Zeit entfällt, in der das Gerät nur wartet.
Formel
Verbrauch in kWh = Watt ÷ 1000 × Stunden. Kosten = Verbrauch × Arbeitspreis. Der Standby-Verbrauch füllt die Stunden, in denen das Gerät nicht läuft.

Der Arbeitspreis steht in Cent

Die deutsche Stromrechnung nennt zwei Zahlen: den Arbeitspreis in ct/kWh, der mit dem Verbrauch multipliziert wird, und den Grundpreis, einen festen Betrag pro Monat.

Diese Seite fragt nach dem Arbeitspreis in Cent, weil er so auf der Rechnung steht. Intern wird durch hundert geteilt — wer 35 einträgt, rechnet mit 0,35 € je Kilowattstunde.

Warum der Grundpreis hier fehlt

Die vollständige Jahresrechnung lautet Arbeitspreis × Verbrauch + Grundpreis. Für ein einzelnes Gerät gehört der Grundpreis aber nicht hinein: er fällt für den Anschluss an, ob der Kühlschrank läuft oder nicht.

Was hier steht, ist also die Frage, um die es meistens geht: was ändert sich an der Rechnung, wenn dieses Gerät läuft — und was, wenn es abgeschaltet wird.

Standby ist die Zahl, die überrascht

Ein Gerät mit 2 Watt im Standby, das den Rest des Jahres wartet, kommt auf rund 17 Kilowattstunden. Das klingt nach nichts, bis man es mit zwölf Geräten im Haushalt multipliziert.

Deshalb wird der Standby-Anteil getrennt ausgewiesen. Bei Geräten, die selten laufen, ist er regelmäßig größer als die Kosten des Betriebs selbst.

Das Typenschild nennt die Spitze

Die Wattzahl auf dem Typenschild ist die maximale Leistungsaufnahme, nicht der Durchschnitt. Ein Kühlschrank mit 100 Watt zieht diese 100 Watt nur, wenn der Kompressor läuft — und der läuft je nach Modell und Raumtemperatur einen Bruchteil der Zeit.

Für Geräte, die takten, ist der Jahresverbrauch aus dem Energielabel in kWh der bessere Ausgangspunkt als die Wattzahl.

Häufige Fragen